Der Schlafsaft beginnt in nur 30 Minuten zu wirken. WICK MediQuil Schlafsaft ist gluten- und laktosefrei sowie zuckerfrei. Der Schlafsaft ist für Veganer geeignet und schmeckt nach Kirsche.
Dosierung und Art der Anwendung: Die angegebene Dosis kann mit dem beigefügten Messbecher abgemessen werden. Erwachsene ab 18 Jahren: bis zu 20 ml Lösung (entsprechend bis 50 mg Doxylaminsuccinat). WICK MediQuil Schlafsaft ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren bestimmt. WICK MediQuil Schlafsaft kann bei Bedarf mit Flüssigkeit (kein Alkohol) eingenommen werden. Die Einnahme sollte 30 Minuten bis 1 Stunde vor dem Zubettgehen erfolgen. Die Dauer der Behandlung sollte so kurz wie möglich sein. Sie sollte bei der Behandlung von Schlafstörungen im Allgemeinen nur wenige Tage betragen und 2 Wochen nicht überschreiten. Insbesondere bei fortbestehenden Schlafstörungen ist ein Arzt zu konsultieren.
Anwendungsgebiete: Zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen. Warnhinw.: Enthält Sorbitol, Natrium, Natriumbenzoat (E211) und Benzylalkohol. Packungsbeilage beachten. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
| PZN |
19885107 |
| Anbieter |
WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH |
| Packungsgröße |
90 ml |
| Produktname |
WICK MediQuil Schlafsaft |
| Darreichung |
Lösung zum Einnehmen |
| Monopräparat |
ja |
| Wirksubstanz |
Doxylamin hydrogensuccinat |
| Rezeptpflichtig |
nein |
| Apothekenpflichtig |
ja |
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nur wenige Tage und nicht länger als 2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Verwirrtheit, verminderter Atmung sowie zu Störungen der Herz-Kreislauffunktion kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
| Allgemeine Dosierungsempfehlung: |
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| Erwachsene |
bis zu 20 ml |
1-mal täglich |
vor dem Schlafengehen (ca. 30-60 Minuten davor) |
| Höchstdosis: Eine Dosis von 20 ml pro Tag sollte nicht überschritten werden. |
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| Nach der Einnahme sollte eine ausreichende Schlafdauer von 7-8 Stunden gewährleistet sein. |
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| Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei. |
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Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Ihre Schlafstörungen länger als ein paar Tage andauern. Das Arzneimittel ist nicht für eine längerdauernde Behandlung geeignet.
- Schlafstörungen, zur Kurzzeitbehandlung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für den Botenstoff Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Blutgefäße (Kapillaren). Außerdem wirkt er über denselben Mechanismus beruhigend.
bezogen auf 5 ml Saft
12,5 mg Doxylamin hydrogensuccinat
8,7 mg Doxylamin
+ Saccharin natrium
75 mg Natriumbenzoat
375 mg Sorbitol
+ Natrium alginat
insgesamt 16,5 mg Natrium-Ion
+ Sahne-Aroma
0,0315 mg Benzylalkohol
+ Kirsch-Aroma
+ Wasser, gereinigtes
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Akuter Asthmaanfall
- Engwinkelglaukom
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
- Akute Vergiftung durch Alkohol oder Arzneimittel
- Epilepsie
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Chronische Atembeschwerden
- Asthma bronchiale
- Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
- Verengung im Magenausgang
- Erhöhte Anspannung der Speiseröhrenmuskulatur
- Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
- Durchblutungsstörung des Herzens mit Minderleistung (Koronare Herzkrankheit)
- Erregungsleitungsstörungen am Herzen
- Herzrhythmusstörung
- Bluthochdruck
- Hirnschäden
- Neigung zu Krampfanfällen, d.h. bei Familienangehörigen oder in der eigenen Vorgeschichte sind epileptische Anfälle bekannt
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Schläfrigkeit
- Schwindelgefühl
- Benommenheit
- Verlängerte Reaktionszeit
- Konzentrationsstörung
- Kopfschmerzen
- Depressionen
- Muskelschwäche
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Rastlosigkeit (innere Unruhe)
- Spannungszustand
- Schlaflosigkeit
- Alpträume
- Verwirrtheit
- Sinnestäuschung (Halluzination)
- Zittern
- Fehlerhafte Entfernungseinstellung des Auges (Akkommodationsstörungen)
- Mundtrockenheit
- Gefühl der verstopften Nase
- Erhöhter Augeninnendruck
- Verstopfung
- Störungen beim Wasserlassen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Appetitlosigkeit
- Appetitsteigerung
- Schmerzen im Oberbauch
- Beschleunigter Puls (Tachykardie)
- Herzrhythmusstörung mit unregelmäßiger Schlagfolge
- Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
- Bluthochdruck (Hypertonie) durch Arzneimittel
- Herzmuskelschwäche durch Medikamente (arzneimittelinduzierte Herzinsuffizienz)
- EKG-Veränderung
- EKG-Veränderung (verlängertes QT-Intervall)
- Eindickung von Schleim in der Lunge
- Bronchienverengung
- Verkrampfung der Bronchien
- Allergische Überempfindlichkeit der Haut (allergische Dermatitis)
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Gallestauung mit Entwicklung einer Gelbsucht
- Störung der Temperaturregulation
- Arzneimittelabhängigkeit
- Verlust der Erinnerung an einen bestimmten Zeitraum nach einem Ereignis (anterograde Amnesie)
- Sturzgefahr
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Benzylalkohol: Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen bei Neugeborenen und Kleinkindern (bis zu 3 Jahren). Risiko für Akkumulation - Anwendung bei Kleinkindern nicht länger als eine Woche, Vorsicht bei Schwangeren, Stillenden und bei Einschränkungen der Leber- oder Nierenfunktion.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.